Längstes Galeriebild der Welt geht in die Luft
Patrick Schmidle, Ballonpilot aus der Schweiz, hievte am 25. Mai 2007 das längste Galeriebild der Welt mit einem Heißluftballon in die Luft.
Das Galeriebild unter dem Thema "Was macht die Schweiz so einzigartig?" wurde in den vergangenen Wochen und Monaten von über 130 Künstlerinnen und Künstlern in der ganzen Schweiz kreiert. Zusammengenäht und auf eine grosse Holzrolle gewickelt, ergaben diese 423, je 170 Zentimeter hohen Gemälde, das längste Galeriebild der Welt, eine Art Banderole.
Nach dem Startschuss des Zuger Künstlers Andreas Jordi zog Patrik Schmidle die Bilder mit dem Heissluftballon, direkt von der Holzrolle langsam in die Höhe.
Dass der Heissluftballon nicht zur vorgesehenen Zeit starten konnte, bezeichnete die Initiantin Vreni Würsch, die in der Kunstszene unter dem Namen "De Boga" bekannt ist, als "aussagekräftige Symbolik". Punkt 20.37 Uhr brach frenetischer Jubel aus, als nach dem Startschuss des Zuger Künstlers Andreas Jordi, der Heissluftballon mit einem Fassungsvermögen von 3700 Kubikmetern sanft vom Boden abhob. Die in leuchtenden Farben gemalten Acryl- und Ölbilder faszinierten das staunende Publikum.
Bald schon stand fest, dass der Weltrekordversuch erfolgreich verlaufen würde.
Notarin Andrea Stern beglaubigte hinterher, dass das Galerieband auf eine Höhe von 219 Metern über den Boden gehievt worden war. Plötzlich wieder einsetzender Wind hatte das ganze Abrollen des 700 Meter langen und 400 kg schweren Galeriebandes verhindert.
Ursprünglich war geplant, das Bild mindestens 101 Meter über den Boden zu hieven.
Quelle: http://www.zio.ch/
http://www.zisch.ch/
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