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Eine ziemlich unbekannte Art von Ballonen, sind Superpressure Balloons (Überdruckballone). Sie finden hauptsächlich Anwendung für wissenschaftliche Experimente, für den Einsatz von bemannten Ballonfahrten sind sie eher ungeeignet.

TECHNIK DER SUPERPRESSURE BALLONE

Normale Gasballone (zero-pressure) haben eine Öffnung, durch die automatisch Gas entweichen kann, wenn sich der Innendruck durch Erwärmung des Traggases oder durch das Aufsteigen, erhöht. Dadurch sind sie in ihrer Reichweite eingeschränkt, da sie z. B. in einem Tag-Nacht-Zyklus Traggas verlieren und Ballast abgegeben werden muss.

Super-pressure Ballons sind geschlossen und haben ein konstantes Volumen. Die Ballonhülle darf nicht elastisch sein und muss genügend Festigkeit besitzen, um nicht zu platzen, wenn der Ballon seine volle volumetrische Kapazität erreicht. An diesem Punkt ist der Druck im Ballon etwas höher als der Umgebungsdruck. Dadurch steht die Ballonhülle unter Spannung. Superpressure Ballone fahren in einer nahezu konstanten Höhe, in der die Dichte des Traggases der Dichte der umgebenden Luft entspricht.

Den am Tag entstehenden Überdruck muss die Ballonhülle widerstehen können. Zum Preis einer höheren Masse der Hülle, kann dabei eine deutlich höhere Fahrtdauer erreicht werden. Die Fahrtlänge wird lediglich durch die Beständigkeit bzw. die Durchlässigkeit des Hüllenmaterials bestimmt. Theoretisch könnten sie Monate- oder Jahrelang in der Luft bleiben. Die Ballonhüllen von Überdruckballonen bestehen meist aus Mylar oder Kevlar. Oft werden sie speziell beschichtet, um den Effekt der Erwärmung durch die Sonne einzuschränken. Ohne die Beschichtung würde der Druck während des Tages und der Sonneneinstrahlung im Inneren des Ballons ansteigen und während der Nacht fallen.


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