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Materialien
Appendix Beim Appendix handelt es sich um einen Schlauch, der nach unten offen ist und mit dem oberen Teil in der Heliumzelle der Roziere endet. Er dient ähnlich wie der Füllansatz beim Gasballon, zum Austritt von Helium beim Aufstieg und der damit verbundenen Ausdehnung des Heliums. Er soll verhindern, dass die Gaszelle beim Aufsteig platzt. Über den Appendix lässt sich die Heliumzelle beim Aufrüsten der Roziere befüllen. DruckkapselAufbau der DruckkapselBei den "Körben" der Rozieren handelt es sich oftmals um Kabinen, die ähnlich wie Weltraum- oder Unterseekapseln aussehen. Sie sind meist Einzelstücke, aber alle ähnlich aufgebaut. Die Form ist kasten- oder tonnenförmig. Sie bestehen entweder aus Aluminium (z.B. Virgin Global Challenger) oder aus Kohlefaser-Verbundwerkstoffen (z.B. Breitling Orbiter). Um Fahrten in großen Höhen durchführen zu können, müssen die Kapseln druckdicht und gut isoliert sein. Der grundlegende Aufbau einer Rozierengondel soll am Beispiel der Kapsel der beiden Franzosen Laurent Lajoye and Christophe Houver gezeigt werden, mit der sie zwischen dem 30. August und dem 5. September 2000 den Atlantik von Saint John, New Brunswick, Kanada, bis Bayeux in Frankreich erfolgreich überquerten.
Die meisten Rozierenhüllen lassen sich bei der Landung, mit Hilfe von Sprengbolzen, von der Gondel trennen. Dies ist notwendig, da ein Ballon, der die Größe besitzt die Welt zu umrunden, nicht schnell genug entleert werden kann. Bei stärkeren Windgeschwindigkeiten würde die Gondel über den Boden mitgeschleift werden. Hier einige Beispiele von Gondeln bekannter Rozieren, mit denen versucht wurde die Erde zu umrunden:
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