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TECHNIK VON CLUSTER BALLONEN Ähnlich wie Heißluftballone werden Cluster Ballone nur sehr früh am Morgen gefahren, wenn ruhige Windverhältnisse herrschen. Manchmal kann man auch abends damit fahren, ca. 1-2 Stunden vor dem Sonnenuntergang. Die Vorbereitungen für eine Morgenfahrt beginnen vor der Dämmerung. Die Größe der Ballone reicht von ein bis zwei Meter. Abhängig von der Mischung der Größen, benötigt man zwischen 50 und 150 Ballonen. Eine Mannschaft von ca. 15 - 20 Personen sind ca. 1,5 Stunden mit dem Füllen der Ballone beschäftigt. Über Spezialschläuche werden die Ballone auf die gewünschte Größe aufgeblasen, abhängig vom Volumen der Heliumtanks. Dann werden sie mit Klebeband oder Kabelbindern verschlossen. Zuletzt bindet man die Ballone an Nylonschnüren fest.
Nachdem alle Ballone gefüllt und mit Sandsäcken gesichert sind, wird der Clusterballon zusammengesetzt. Wären alle Ballone direkt am Pilot festgebunden, würde das Ganze in einer ziemlichen Durcheinander aus Schnüren enden. Es bestände keine verlässliche Möglichkeit, Ballone gezielt zum manövrieren abzuschneiden. Deshalb werden die Ballone jeweils zu viert oder mehr am Ende von langen Nylonschnüren, sogenannten "Risers" festgebunden. Diese Risers werden am Gurtzeug des Piloten befestigt. Man verwendet Risers mit verschiedener Länge, um die Ballone in unterschiedlicher Höhe zu halten. Somit entstehen mehrere Schichten aus Ballonen. Das Gurtzeug des Piloten kommt aus dem Bereich der Paraglider. Es enthält einen Rettungsfallschirm auf dem Rücken. Der Pilot kann sich im Gurtzeug für den Start oder die Landung aufrichten. Außerdem enthält es einen kleinen Sitz, damit es während der Fahrt bequemer ist. Wasserbehälter hängen neben dem Piloten und werden zur Steuerung benutzt. Der Pilot hat ein Variometer, ein GPS und ein Funkgerät dabei. | ||
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